Historie

historische Ansicht Eiche am Goethepark

Der Ortsname stammt von „schone ike" - Eichenschonung. 219 Einwohner zählte Schöneiche um 1830. Um 1900 entstanden rund um die alten Guts- und Angerdörfer Schöneiche und Kleinschönebeck Siedlungen von Berliner Angestellten und Beamten. Die Villen dieser Zeit prägen noch heute insbesondere den Ortsbereich Schöneiche und den Charakter einer ruhigen und erholsamen Waldgartenkulturgemeinde. 1990 hatte Schöneiche bei Berlin ca. 8.200 Einwohner. 2018 zählt Schöneiche bei Berlin ca. 12.800 Einwohner.

3000 - 1700 v.u.Z. Erste nachweisbare Ansiedlung der Jungsteinzeit im Bereich des „Lausebergs", Funde zahlreicher Feuersteinwerkzeuge.
nach 1700 v.u.Z. Bronzezeitliche Siedlung am Weidensee und in Hohenberge; Funde von Herdstellen, bronzezeitliches Gräberfeld mit mehreren hundert Urnen, Leichenbrand, Schmuck, Nadeln
100 - 400 u.Z. Germanische Siedlung im Bereich Fichtenau (Brandenburgische Straße); Grundrisse von 7 Häusern nachgewiesen
700 - 1200 In Kleinschönebeck (Schöneicher Straße): slawische Siedlung (12 Häuser nachgewiesen) mit Landwirtschaft und Fischfang
um 1230 Gründung von „Schoneyke" und „Schonebeke" als Eigentum des Markgrafen von Brandenburg
1375 Erste urkundliche Erwähnung Schöneiche und Kleinschönebeck im Landbuch der Mark Brandenburg von Kaiser Karl IV.; wechselnder Besitz in Privathand, Markgrafen- und königlicher Hand bis ins 20.Jahrhundert
1529 Belehnung des Altlandsberger Rittergeschlechts von Krummensee mit dem Dorf Schöneiche durch den Landgrafen von Brandenburg, Joachim I., Kleinschönebeck bleibt Bauernhof mit Abgabepflichten
1592 Kauf der Kleinschönebecker Mühle „zu erb- und eigentümlichen Besitz…. mit aller Gerechtigkeit an Teichen, Mahlwasser, Röhrung, Gräsung, notdürftiger Fischerey auch Holzung“
1708 Graf Otto von Schwerin verkauft Schloss Schöneiche an Friedrich I.; Kleinschönebeck wird Domäne zum Amt Altlandsberg
1805 Bauern von Schöneiche verlieren im Rahmen der sogenannten Separation ihren Grund und Boden an das Rittergut
1818 Abzweigung der Küsterei Schöneiche von Kleinschönebeck
1890 Beginn der Ansiedlung Berliner Bürger zunächst in Fichtenau, dann auch auf der Ostseite der Rahnsdorfer Straße in Schöneiche
1897 Parzellierung des Schöneicher Gebiets und Beginn der Besiedlung
1903 Die Kleinschönebecker Kolonie Grätzwalde wird gegründet
1910 Inbetriebnahme der (benzolbetriebenen) Straßenbahn Friedrichshagen Schöneiche, ab 1914 Elektrifizierung; verstärkter Zuzug nach Schöneiche
1.4.1939 Zwangsvereinigung von Schöneiche und Kleinschönebeck mit den zugehörigen Kolonien zu „Schöneiche bei Berlin".
2014 Eröffnung des neuen Rathauses, das erste für die Gemeindeverwaltung gebaute und geplante Gebäude